Wir schaffen Werte. Und wir erhalten sie.
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Ingenieurgesellschaft Hetzel
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360Akademie: 1. Netzwerkabend 2017

Bauen oder nicht bauen – ist das hier die Frage?

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Offen bleiben für Optionen, Bedarf und Nutzung im Blick! Unter dem Motto „Verbietet das Bauen” startete die 360Akademie mit ihrem ersten Netzwerkabend ins neue Jahr.

Daniel Fuhrhop, Autor des gleichnamigen Buches, stellte sich im Nachgang zu seinem Impulsvortrag Akteuren aus der Stuttgarter Planungspraxis und Immobilienwirtschaft. In Zeiten angespannter Wohnungsmärkte und dem Aufschrei nach bezahlbarem Wohnraum, gerade auch in Metropolregionen wie Stuttgart, erscheint es abwegig, ein Bauverbot auszusprechen. Daniel Fuhrhop tut es mit seiner Streitschrift dennoch und zeigte anhand einiger Beispiele auf, wie Investitionen für Neubauprojekte an anderer Stelle Leerstand nach sich ziehen können oder Leere durch unbelebte Räume entstehen kann. „Den Potentialen im Bestand wird zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet”, brachte Fuhrhop seine Kernthese auf den Punkt.

Nutzerbedürfnisse zu wenig beachtet

Es werde nicht nur zu viel und an den falschen Stellen und oftmals ohne Kontext, etwa eines Quartiersansatzes, gebaut, auch die ökologischen Folgen würden nicht ausreichend berücksichtigt. Zudem werde einfach vielfach am Bedarf vorbeigeplant, ohne rechtzeitig die tatsächlichen Nutzerbedürfnisse zu erfassen. Planer und Bauherren schenkten auch den Kosten für den Betrieb einer Immobilie gerade am Anfang einer Planung nicht die ausreichende Aufmerksamkeit. Fuhrhop, Betriebswirt und ehemals Architekturbuchverleger, hat insgesamt 50 Werkszeuge, die Neubauen überflüssig machen sollen, im Sinne von Anregungen und Best-Practice-Beispielen zusammengetragen, wie zum Beispiel durch Umnutzen, Umbauen, Umziehen bis hin zum Teilen von Räumen.

Man könne den Markt nicht ausblenden, warnte Helmuth Ceasar, Technischer Geschäftsführer SWSG Städtische Wohnungs- und Städtebaugesellschaft Stuttgart. Gerade die kommunale Wohnungswirtschaft verstehe sich als Bestandshalter und setze sich für den Bestandserhalt ein. Eine Anpassung sei zudem keinesfalls günstiger als Neubau, oftmals stünden Aufwand und Mehrwert einer Sanierung in keinem Verhältnis. „Dennoch stellen wir uns der Herausforderung von Bestandsanpassungen, gerade auch im bewohnten Zustand.” Wir sollten uns dennoch fragen, wie wir heute bauen sollten, damit sich unsere Kinder in Zukunft nicht die Frage stellen müssen, das Bauen zu verbieten. „Eigentum verpflichtet, Bauherren sind gefordert”, appellierte Dr. Detlef Kron, Amtsleiter für Stadtplanung und Stadterneuerung Stuttgart, „als Stadt können wir nur den Rahmen vorgeben.” Dennoch könne die Politik auf gesellschaftlicher Ebene Akzente setzen im Hinblick auf Baukultur. Hier gehe es aber nicht um ein „Entweder Oder”, sondern um ein verträgliches Maß von Neubau und Bestandsentwicklung.

Mut zur Verdichtung und Qualität

Ute Michaelsen, freie Architektin, sprach sich dafür aus, mutiger zu sein im Hinblick auf Verdichtung. „Dabei sollte Bauen keine temporäre, sondern eine langfristige Angelegenheit bleiben“, unterstrich die Mitinhaberin des Stuttgarter Büros MHArchitekten. „Dass Qualität Zeiten überdauert, beweisen uns noch heute Gebäude aus der Gründerzeit.” Bauen müsse man aber nicht verbieten, „hierzulande vergehen für diesen komplexen Prozess viele Jahre, von der Genehmigung über die Planung bis zur Fertigstellung“, meinte Thomas Kiwitt, Leitender Technischer Direktor vom Verband Region Stuttgart, als Träger der Regionalplanung und Standortvorbereitung. „Wer baut, ist sich seiner Verantwortung durchaus bewusst”, betonte Kiwitt. Dennoch bedeute Bauen auch das Vorhalten von Infrastruktur, wie etwa Mobilität. Hier gelte es, die gesellschaftlichen Bedürfnisse, wie etwa urban und gleichzeitig naturnah zu wohnen, mit kurzen Arbeitswegen und einer vielfältigen Nahversorgung in Einklang zu bringen – eine Herausforderung!

Fehler machen und aus Fehlern lernen

Stadt sei seit jeher geprägt vom Wandel – „Leerstand muss dabei nicht per se schlecht sein”, stellte Frank-Peter Unterreiner, Chefredakteur Immobilienbrief Stuttgart, fest: „Von Veränderungen können immer auch positive Impulse ausgehen, etwa für neue Nutzungen.” Dadurch könne sich die Nutzungsqualität einer Immobilie steigern und eine solche Entwicklung auch immobilienwirtschaftlich einen Mehrwert darstellen. Als Beobachter und zugleich als Sprachrohr der Stuttgarter Immobilienwirtschaft plädierte er dafür, sich beim Planen und Bauen auch Fehler zu erlauben – aus Fehlern könne man für die Zukunft nur lernen. Um Fehlentscheidungen von morgen zu vermeiden, erklärte Evmarie Zell, Immobilienfachwirtin und Geschäftsführerin Kubus360 GmbH, sei es heute entscheidend, der Trägheit von Immobilien ein gewisses Maß an Flexibilität schon zu Beginn einzubauen. Für Tragstruktur, Erschließung und Versorgungsleitungen sollte man verschiedene Nutzungszyklen und ihre unterschiedlichen Anforderungen im Vorfeld berücksichtigen. In Zukunft gehe es dann vielleicht gar nicht mehr um die Frage „Bestand oder Neubau?” Stattdessen heißt es, offen für verschiedene Optionen zu bleiben und vielmehr den Bedarf und die konkrete Nutzung im Blick zu haben.


ISO-Zertifizierung

Die hohe Zufriedenheit unserer Kunden ist kein Zufall. Durch unsere ISO-Zertifizierung stellen wir durchgängig höchste Qualität sicher. Die Optimierung der Prozessabläufe bei voller Transparenz ermöglicht allen Beteiligten, Risiken zu minimieren, Chancen zu nutzen und Potenziale abzurufen.


Zukunftssicher durch BIM

Building Information Modeling anzuwenden, heißt zukunftsorientiert zu planen. Mit dieser Methode setzen wir unsere lebenszyklusorientierte Betrachtung in der Planung konkret um und optimieren für alle Beteiligten den Workflow. Sämtliche Informationen sind für die Ausführung und spätere Bewirtschaftung der Gebäude nahtlos verfügbar, pflegbar und abrufbar. So lassen sich Zeitaufwand und Kosten reduzieren – im gesamten Lebenszyklus.


IGH auf der HANNOVER MESSE 2017

„Hier trifft man auf Innovationsgeist, hier kann man Zukunft „anfassen“, hier sind unsere Kunden: Hier wollen wir uns der Industrie präsentieren!“

Das war der Startschuss von Geschäftsführer Thomas Hetzel zum ersten Auftritt auf der Hannover Messe 2017 – der Leitmesse der Industrie: zum 20-jährigen Firmenjubiläum ein weiterer Meilenstein und konsequenter Schritt in unserer Unternehmensentwicklung.

An unseren Ergebnissen und Leistungen werden wir gemessen. Das ist gut so! Darüber hinaus ist uns wichtig, dass in der Branche die IGH als innovatives und zukunftsorientiertes Unternehmen wahrgenommen wird.

Die IGH als Berater, Partner und Begleiter –
für das Leben und Arbeiten von Morgen!

Ingenieurgesellschaft Hetzel, Schwäbisch Gmünd | Stuttgart

Inhaltlich verantwortlich:

Ingenieurgesellschaft Hetzel
mbH & Co. KG
Turmgasse 7
73525 Schwäbisch Gmünd

Telefon +49 7171 104681-0
Telefax +49 7171 104681-99
info@ig-hetzel.com

USt-IdNr.: DE282470986

Geschäftsführer:

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Hetzel
Dipl.-Ing. (FH) Oliver Munz
Christian Stadelmaier

Registergericht
Amtsgericht Ulm HRA 724555

Persönlich haftender Gesellschafter:
Hetzel Verwaltungsgesellschaft mbH,
Amtsgericht Ulm HRB 732296

360Akademie

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